Der Vesper Next Generation Infrastructure Fund I hat seine Fundraising-Phase erfolgreich abgeschlossen und verwaltet nun Assets under Management im Wert von mehr als einer Milliarde Euro. Wie Vesper Infrastructure Partners in einer Mitteilung an PrivateMarkets360 ausführte, stieß der Mid-Market-Ansatz auf eine signifikante Nachfrage, wodurch das ursprüngliche Zielvolumen von 800 Millionen Euro übertroffen wurde. Der Fonds gehört damit zu den weltweit erfolgreichsten First-Time-Vehikeln im Value-Add-Infrastruktursegment, die seit 2023 aufgelegt wurden.
Internationale Investorenbasis und Sektorfokus
Das eingeworbene Kapital stammt von über 50 internationalen Blue-Chip-Investoren aus Europa und Nordamerika, darunter Pensionsfonds, Versicherungsgesellschaften, Asset Manager und Family Offices. Die Investitionsstrategie ist auf Next-Generation-Infrastruktur in Europa ausgerichtet, wobei insbesondere die Energie-Autonomie und Versorgungssicherheit im Fokus stehen.
Seit dem Start Anfang 2023 hat das Investmentteam nach Angaben des Unternehmens rund 400 Opportunitäten geprüft. Dies führte innerhalb von zwei Jahren zu sechs abgeschlossenen Beteiligungen, darunter Unternehmen wie RAD-x, EAG Bioenergy und Thésée. Das aktuelle Portfolio erstreckt sich über sieben europäische Länder und konzentriert sich auf die Kernsektoren nachhaltige und dezentrale Energie, soziale Infrastruktur, digitale Lösungen sowie missionskritischen Transport.
Ausbau der Plattform und Portfolio-Entwicklung
Das Ziel von Vesper Infrastructure Partners ist ein finaler Ausbau des Portfolios auf neun bis zehn Beteiligungen. Livio Fenati, Gründer und CEO von Vesper Infrastructure Partners, betonte im Rahmen des Closings: „Dieser Meilenstein bestätigt unsere klare Strategie und das Vertrauen der Investoren. Der Fokus liegt nun darauf, im bestehenden Portfolio Wert zu schaffen, und die Investment-Pipeline erfolgreich umzusetzen.”
Um die Umsetzung der Strategie zu gewährleisten, hat der Fondsberater seine Plattform auf rund 20 Experten an den Standorten Mailand, London, Hamburg und Madrid erweitert. Die Gründungspartner verfügen über eine kumulierte Erfahrung aus Transaktionen mit einem Volumen von über 350 Milliarden Euro, was die Grundlage für die proprietäre Sourcing-Strategie und das disziplinierte Asset Management bildet.
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