Strategische Erweiterung der Speicherkapazitäten
Mit der Erteilung der Final Notice to Proceed (FNTP) hat Copenhagen Infrastructure Partners die Bauphase für das 300 MW / 1.500 MWh starke Patache-Projekt offiziell begonnen. Das Vorhaben wird über den Growth Markets Fund II (GMF II) finanziert, wobei eine Gruppe von Co-Investoren eine Minderheitsbeteiligung hält. Laut Informationen, die CIP gegenüber PrivateMarkets360 offenlegte, markiert dieser Schritt einen wesentlichen Meilenstein in der regionalen Strategie des Asset Managers.
Fokus auf Netzstabilität und Dekarbonisierung
Das Projekt befindet sich in unmittelbarer Nähe zu bestehender Übertragungsinfrastruktur und industriellen Clustern im Norden Chiles. Ziel ist es, die signifikanten solaren Überschüsse während des Tages zwischenzuspeichern und in Lastspitzen einzuspeisen. Dies reduziert die Abhängigkeit von thermischer Erzeugung und senkt die CO2-Emissionen des Systems. Patache wurde zudem für ein international anerkanntes Carbon-Offset-Programm qualifiziert, was die Bedeutung für die chilenischen Dekarbonisierungsziele unterstreicht.
Skalierung bewährter Konzepte
Die Investition folgt auf das bereits realisierte Arena BESS-Projekt (220 MW / 1.100 MWh) in der Region Antofagasta, das die Bauphase bereits abgeschlossen hat und Strom ins Netz einspeist. Peter Halmø, Head of Latin America bei CIP, kommentierte den Fortschritt wie folgt: „Die Erreichung der Final Notice to Proceed für Patache spiegelt die Stärke der zugrunde liegenden Fundamentaldaten und unser anhaltendes Vertrauen in Chile als Schlüsselmarkt für Energiespeicherung und Netzinfrastruktur wider.“
Ole Kjems Sørensen, Partner bei CIP, ergänzte im Rahmen der Bekanntmachung, dass Projekte wie Patache und Arena BESS die langfristige Strategie unterstreichen, in wachstumsstarke Märkte zu investieren. „Durch die Entwicklung robuster Energieinfrastruktur streben wir danach, Wert für unsere Investoren zu schaffen und gleichzeitig einen kosteneffizienten Übergang zu nachhaltigeren Energiesystemen zu unterstützen“, so Sørensen weiter.
Weitere beliebte Meldungen: