Wachstumsbeschleunigung bei Renewable Power
Eurowind Energy, ansässig in Hobro, ist als Independent Power Producer in 16 europäischen Märkten aktiv. Die Investition zielt auf einen prognostizierten Wendepunkt im europäischen Stromsektor ab: Nach Jahren stagnierender Nachfrage wird bis 2040 ein jährliches Wachstum von über 3% erwartet, getrieben durch Reindustrialisierung und Digitalisierung.
Jens Rasmussen, CEO von Eurowind Energy, ordnete die Skalierung wie folgt ein: „Dank dieser Investition können wir unser Expansionstempo beschleunigen und im Vergleich zu unserem derzeitigen Tempo drei- bis viermal mehr Solar- und Windenergie sowie Batterien installieren.“ Das Unternehmen, das bisher gemeinsam von den Gründern und dem Energiekonzern Norlys gehalten wurde, deckt die Bereiche Onshore-Wind, Solar, Battery Storage und Biogas ab.
Strategischer Ausbau der Infrastruktur-Plattform
Blackstone Infrastructure setzt mit diesem Schritt seine Serie von Investments in Energieplattformen fort. Adam Kuhnley, Co-Head of European Investments bei Blackstone Infrastructure, betonte in der Mitteilung: „Um den europäischen Energiebedarf in den kommenden Jahren zu decken, wird erhebliches Kapital benötigt, und Blackstone ist gut aufgestellt, um den Ausbau der europäischen Energieinfrastruktur zu unterstützen und voranzutreiben.“
Gert Vinther Jørgensen, Chairman von Eurowind Energy, ergänzte zur strategischen Relevanz: „Die jüngsten Entwicklungen haben deutlich gezeigt, wie wichtig es für Europa ist, sich mit stabiler und wettbewerbsfähiger Energie selbst versorgen zu können. Mit Blackstone als langfristigem Investor erhält Eurowind die notwendige finanzielle Stärke, um zu dieser Entwicklung beizutragen.“
Die Transaktion, die voraussichtlich bis Ende des Jahres abgeschlossen wird, steht im Kontext der langfristigen Europa-Strategie von Blackstone. Der Investor verwaltete per Ende 2025 rund 400 Milliarden Dollar an Assets in der Region und plant, dieses Volumen bis 2035 auf über 500 Milliarden Dollar zu steigern. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Bereichen Energy Transition, Energy Security und Electrification. Als Berater der Transaktion fungierten unter anderem Barclays, Nomura Greentech und Santander.
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