Strategie der Hybridisierung
Wie die aream Group mitteilte, setzt der neue Clean Energy Future Fund II (CEFF II) auf eine integrierte Infrastrukturstrategie, die erneuerbare Energien mit Batteriespeichern kombiniert. Der Fokus liegt auf Europa mit einem Schwerpunkt in Deutschland. Bestehende Wind- und Solaranlagen werden durch Speicherkapazitäten erweitert, um von reinen Stromproduzenten zu Netzdienstleistern zu transformieren.
„Ein wesentlicher Teil der Investitionen entfällt darauf, vorhandene Solar- und Windparks durch Batteriespeicher technisch weiterzuentwickeln“, erläutert CEO Markus W. Voigt. Ziel sei die effizientere Nutzung knapper Netzanschlüsse zur Optimierung der Erlösverläufe und zur Schaffung zusätzlicher Wertschöpfung.
Aktive Stromvermarktung und Volatilität
Das Zielvolumen für den Fonds, der ausschließlich professionellen Investoren offensteht, liegt bei 400 Millionen Euro Eigenkapital. Die Portfoliostruktur kombiniert laufende Cashflows aus bestehenden Anlagen mit Wachstumspotenzialen aus Hybridisierung, Repowering und neuen Projekten.
Voigt unterstreicht die Ausrichtung: „Ergänzt wird dies durch eine aktive Stromvermarktung, die stärker auf Marktpreise und Netzerfordernisse ausgerichtet ist als klassische Einspeisemodelle.“ Dadurch soll ein entsprechender Vorteil erzielt werden. Die Strategie reagiert auf die zunehmende Marktvolatilität infolge der Energiewende sowie den steigenden Strombedarf durch Industrie, E-Mobilität und Rechenzentren.
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