Struktureller Wandel im globalen Energiemix
Die globale Energienachfrage verzeichnete im Jahr 2025 ein Wachstum von 1,3%. Wesentlich dynamischer entwickelte sich laut dem „Global Energy Review 2025“ der IEA jedoch der spezifische Strombedarf, der mit einem Plus von knapp 3% mehr als doppelt so schnell anstieg. Diese Entwicklung markiert für die IEA den Eintritt in ein „Zeitalter der Elektrizität“. Erstmals entfiel der größte Anteil am weltweiten Nachfragewachstum auf eine moderne erneuerbare Energiequelle: Die Solarenergie deckte über 25% des Mehrbedarfs ab. Insgesamt stammten rund 60% des Zuwachses aus emissionsarmen Quellen wie Solar, Wind, Kernenergie und Wasserkraft.
Solarstrom als primärer Wachstumstreiber
Auf der Angebotsseite konnte der Ausbau von regenerativen Energien und Kernkraft den gesamten Anstieg der Nachfrage kompensieren. „Die Daten sprechen jedoch eine andere Sprache, denn der Ausbau sauberer Energie ist investitionsgetrieben, global und zunehmend selbstverstärkend", erläutert Patrick Lemcke-Braselmann, CEO der aream Group, in einer Pressemitteilung an PrivateMarkets360. Allein die Photovoltaik steigerte ihre Erzeugung um 600 Terawattstunden, was rund 70% des zusätzlichen Strombedarfs entsprach. In der EU erreichte der Anteil von Wind- und Solarenergie mit 30% einen historischen Höchststand und übertraf damit erstmals fossile Energieträger.
Operative Performance und Herausforderungen im Portfolio
Trotz der positiven globalen Trends verzeichnete das Portfolio der aream Group im April regionale Schwankungen. In Deutschland führten Netzabregelungen dazu, dass die Produktion trotz guter Einstrahlung um rund 2.000 MWh unter dem Potenzial blieb, was einer Zielerreichung von 79% entspricht. Ähnliche Effekte zeigten sich in Spanien (78% Zielerreichung). Stabil präsentierten sich hingegen die italienischen Solaranlagen mit einer Zielerreichung von 99%. Im Windsektor blieb die Performance mit 83% der Erwartungen im Berichtszeitraum deutlich zurück.
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