Strategischer Markteintritt und Portfolio-Struktur
Die Akquisition umfasst insgesamt sechs Anlagen, wovon sich drei vollständig in Betrieb und drei im Bau befinden, ergänzt durch ein Projekt in einer späten Entwicklungsphase. Die Plattform erzeugt Biomethan aus einer Kombination von Gülle und Lebensmittelnebenprodukten. Schroders Greencoat nutzt damit die spezifischen Gegebenheiten des niederländischen Marktes, der sich durch ein hohes Aufkommen an landwirtschaftlichen Rohstoffen sowie ein dichtes Gasverteilungsnetz auszeichnet. Das erzeugte Biomethan dient als direkter Erdgas-Ersatz und wird in die bestehende Netzinfrastruktur eingespeist.
Erster Portfolio-Exit für SWEN Capital Partners
Für den Verkäufer SWEN Capital Partners, der die Beteiligung über seine direkte Impact-Strategie gehalten hat, markiert der Deal den ersten Exit aus dem Nachfolgefonds SWEN Impact Fund for Transition 2 (SWIFT 2).
Minal Patel, Global Head of Infrastructure bei Schroders Capital, kommentierte die Transaktion: „Biomethan kommt eine immer wichtigere Rolle bei der europäischen Energiewende zugute, insbesondere in Sektoren, in denen andere kohlenstoffarme Lösungen weniger gut verfügbar sind.“ James Reid, Investment Director bei Schroders Greencoat, verwies zudem auf die überzeugenden strukturellen Argumente des Segments und das Ziel, die Dekarbonisierung des niederländischen Energiesystems gemeinsam mit dem bestehenden Management von APF Energy voranzutreiben.
Beraterkonsortium der Transaktion
Auf Käuferseite wurde Schroders Greencoat von Voltiq (M&A), Eversheds (Recht), PwC (Finanzen und Steuern), Haskoning (Technik) sowie PA Consulting (Kommerziell) begleitet. SWEN Capital Partners und APF BV wurden von Green Giraffe Advisory (M&A), Clifford Chance (Recht), Deloitte (Finanzen und Steuern) sowie DNV (Technik und Kommerziell) beraten.
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