CIP bleibt Mehrheitsgesellschafter
Copenhagen Infrastructure Partners hat im Namen des Copenhagen Infrastructure IV Fund Minderheitsanteile am schottischen Batteriespeicherprojekt Devilla an die Scottish National Investment Bank und den Nuclear Liabilities Fund veräußert. CIP behält die Mehrheit und verantwortet weiterhin die Umsetzung während der Bauphase.
Devilla ist ein lithium-ion-basiertes BESS mit 500 MW Leistung und zwei Stunden Speicherdauer in Kincardine, Schottland. Nach der geplanten Inbetriebnahme 2028 soll die Anlage zu den größten operativen BESS-Projekten Europas zählen. Nischal Agarwal, Partner bei CIP, sagte dazu: „Wir freuen uns darauf, die Scottish National Investment Bank und den Nuclear Liabilities Fund als neue Kapitalpartner für unser Devilla-Projekt begrüßen zu dürfen.“
Kontrahierte Einnahmen und UK-Pipeline
Das Projekt verfügt laut Mitteilung über kontrahierte Einnahmen aus einem zehnjährigen Optimisation Agreement mit SSE plc sowie einem 15-jährigen Capacity Market Agreement. Die Struktur soll Ertragsvisibilität schaffen, während ein Exposure gegenüber Marktchancen erhalten bleibt.
Devilla ist eines von drei transmission-connected BESS-Projekten, die Alcemi und CIP gemeinsam entwickelt haben und die CIP derzeit in Schottland baut. Zusammen kommen die Projekte auf 1,5 GW Leistung und 3 GWh Speicherkapazität. Zusätzlich entwickelt CIP weitere BESS-Projekte mit 4,5 GW in Schottland und England.
Robin Tayal, Investment Director bei der Scottish National Investment Bank, bezeichnete BESS als „einen wesentlichen Faktor für die Verbesserung der Energiesicherheit und -stabilität“. Melissa Hope, Chief Executive des Nuclear Liabilities Fund, erklärte, die Beteiligung stehe im Einklang mit den strategischen Anlagezielen des Fonds und unterstütze UK-Energiesicherheit und Wirtschaftswachstum.
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