Janus Henderson hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Rantum Capital unterzeichnet. Der 2013 gegründete Investmentmanager aus Frankfurt ist auf Private Debt und Private Equity für familien- und unternehmergeführte KMU in Deutschland, Österreich und der Schweiz spezialisiert.
Nach Angaben von Janus Henderson hat Rantum Capital in seinen Private-Credit- und Private-Equity-Strategien rund 1,2 Milliarden Euro Kapital eingeworben. Mit der Akquisition erweitert Janus Henderson seine lokale Präsenz in Deutschland und erhält Zugang zum Netzwerk von Rantum bei institutionellen Investoren, darunter Pensionskassen, Versicherungen und Family Offices.
Baustein für europäische Private-Credit-Plattform
Rantum Capital soll eine Rolle beim Aufbau der paneuropäischen Private-Credit-Plattform von Janus Henderson übernehmen. Neben dem Investmentteam verweist Janus Henderson auf das Netzwerk von Rantum aus Branchenpartnern, darunter ehemalige Vorstände und Führungskräfte deutscher Unternehmen, das Sourcing und lokale Marktkenntnis unterstützen soll.
Ali Dibadj, CEO von Janus Henderson, kommentierte, die Übernahme unterstreiche den Fokus auf „die Diversifizierung in Bereiche mit hoher Nachfrage“ und den Ausbau der Private-Credit- und Private-Equity-Kompetenzen in Europa. Alex Veroude, Head of Fixed Income bei Janus Henderson, verwies auf die „Nachfrage unserer Kunden nach differenziertem Private-Credit-Exposure“. Dirk Notheis, Mitbegründer und Geschäftsführer von Rantum Capital, erklärte, durch die Kombination der lokalen Expertise von Rantum mit der globalen Vertriebsplattform von Janus Henderson könne man „das Angebot pan-europäisch ausbauen“.
Der Abschluss der Übernahme wird vorbehaltlich üblicher Bedingungen und regulatorischer Genehmigungen für das dritte Quartal 2026 erwartet. Campbell Lutyens beriet Rantum Capital finanziell, Schilling, Zutt & Anschütz rechtlich. Skadden war Rechtsberater von Janus Henderson.
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