Standardisierung statt manueller Datenaufbereitung
Die operative Infrastruktur im Private-Markets-Bereich ist nach wie vor oft fragmentiert. Da General Partners uneinheitlich berichten, müssen Investment-Teams Daten bisher meist manuell aus Berichten extrahieren und abgleichen. Fund Analytics setzt direkt vor der eigentlichen Analyseebene an und strukturiert sowie validiert die Daten automatisiert. Basis hierfür ist der sogenannte „Fund Master“, ein standardisierter Datensatz, der aus dem globalen institutionellen Investorennetzwerk von Clearwater speist.
„Die Informationen über private Märkte sind nur so zuverlässig wie die ihnen zugrunde liegenden Daten“, so Kirat Singh, President of Risk and Alternative Assets bei Clearwater Analytics. Bisher hätten sich Investoren bei ihren Analysen notgedrungen auf manuell erfasste Informationen verlassen müssen.
Funktionsumfang und Zielgruppe
Die Plattform integriert vier Kernbereiche auf einer einheitlichen Datenbasis:
- Performance Analytics und Benchmarking: Ermittlung standardisierter Kennzahlen über Fonds und Co-Investments hinweg.
- Portfolio Monitoring: Look-Through-Analysen bis auf Ebene der zugrundeliegenden Portfolio-Unternehmen inklusive Sektoren- und Geografie-Exposures sowie der Vergabe von Data Quality Scores.
- Liquiditätsprognosen: Modellierung künftiger Capital Calls, Ausschüttungen und Cashflows zur Unterstützung von pacing-Entscheidungen.
- Dokumentenverarbeitung: Automatisierte Extraktion aus den Reports zur Entlastung der Analyse-Teams.
Das System lässt sich komplementär zu bestehenden Accounting-Infrastrukturen implementieren. Es richtet sich primär an institutionelle Anleger mit einem verwalteten Private-Markets-Volumen ab 500 Mio. US-Dollar. Clearwater aggregiert auf seiner Plattform insgesamt über 10 Bio. US-Dollar an globalen Assets.
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