Millionen-Investment in südostasiatische Energieinfrastruktur
Der US-Finanzinvestor Apollo stellt über von ihm verwaltete Fonds 1,5 Milliarden US-Dollar für den Keppel Offshore Fund, LP zur Verfügung. Das Vehikel hält ein Portfolio von Offshore-Energie-Assets, das vom singapurischen Asset Manager und Operator Keppel verwaltet wird. Die Transaktion ist mit einem Investment-Grade-Rating eingestuft und gilt als eine der ersten dieser Art in Südostasien. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund steigender Auslastungsraten und langfristiger Nachfragetrends im regionalen Offshore-Energiemarkt. Keppel verwaltet derzeit ein Vermögen von rund 95 Milliarden Singapur-Dollar in den Bereichen Infrastruktur, Immobilien und Connectivity.
Fokus auf maßgeschneiderte Kapitallösungen
Wie Jamshid Ehsani, Partner bei Apollo, hervorhob, zeige die Partnerschaft die „wachsende globale Nachfrage führender Unternehmen nach hochgradigen Kapitallösungen zur Erreichung strategischer Ziele“. Man unterstütze die Bemühungen um die globale Energiesicherheit durch eine skalierte Kapitalbasis und Strukturierungsexpertise. Loh Chin Hua, CEO von Keppel, ergänzte: „Wir glauben, dass langfristige Rückenwinde im Markt unseren Kunden die Möglichkeit für attraktive risikoadjustierte Renditen bieten können, und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Apollo.“
Expansion im Asien-Pazifik-Raum
Die Transaktion steht im Einklang mit der Strategie von Apollo, gezielt Partnerschaften im Asien-Pazifik-Raum einzugehen, um strukturierte Finanzierungslösungen für Unternehmen bereitzustellen. Seit 2020 hat der Manager nach eigenen Angaben mehr als 100 Milliarden US-Dollar an individuellen Kapitallösungen vergeben. Als Debt Advisor und Placement Agent fungieren Einheiten der SMBC Group, während Latham & Watkins, Milbank sowie Clifford Chance die rechtliche Beratung übernehmen. Der Vollzug steht unter dem Vorbehalt üblicher regulatorischer Genehmigungen.
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