Private Equity zweitbeliebteste Anlageklasse
Laut der weltweiten Befragung von 346 Family Offices mit einem durchschnittlichen Nettovermögen von 2,1 Milliarden US-Dollar haben 36% ihre Allokation in Private Equity im vergangenen Jahr erhöht, während nur 10% diese reduziert haben. Direktbeteiligungen rangieren damit direkt hinter Aktien entwickelter Märkte als bevorzugte Anlageklasse.
Fast drei Viertel der befragten Family Offices streben laut Studie den Erwerb direkter Unternehmensbeteiligungen an – insbesondere Start-ups stehen im Fokus. „Die Ergebnisse zeigen, dass Family Offices vermehrt auf höheres Risiko setzen, um Renditen zu erzielen, trotz globaler Unsicherheiten im Handel“, heißt es in dem Bericht.
Aktivere Strategien und Fokus auf Flexibilität
Über ein Drittel der Family Offices reagiert laut Umfrage aktiv auf geopolitische Entwicklungen wie Zollpolitik, während rund 50% bewusst auf den Einsatz von Leverage verzichten, um finanzielle Flexibilität zu wahren.
Prominente Beispiele für Co-Investments
Auch bekannte Unternehmerfamilien treiben die Entwicklung voran: So beteiligte sich die britische Souter-Familie gemeinsam mit Horizon Capital an der Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an der ERA Group. Die Familie von Blackstone-Mitgründer Tony James agiert als Ankerinvestor für Madison River Capital, eine Private-Equity-Gesellschaft mit Fokus auf Mid-Market-Buyouts in den USA.
Die Ergebnisse der Studie unterstreichen die wachsende Rolle von Family Offices im globalen Private-Equity-Ökosystem.
Weitere beliebte Meldungen: