Windschwäche prägt das Energiejahr 2025
Die Stromerzeugung aus Windkraft ist in den ersten neun Monaten 2025 deutlich zurückgegangen. Nach Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) lag die Produktion von Onshore-Windanlagen zwölf Prozent, die von Offshore-Anlagen acht Prozent unter dem Vorjahresniveau. „Besonders das erste Quartal 2025 war außergewöhnlich windschwach“, erklärt Patrick Lemcke-Braselmann, Co-CEO der aream Group, in einer Mitteilung an PrivateMarkets360.
Solarenergie gleicht Rückgänge aus
Trotz der rückläufigen Windleistung konnten Erneuerbare Energien in den ersten drei Quartalen rund 57 Prozent des Bruttostromverbrauchs decken - ein Wert auf Vorjahresniveau. Möglich machte das vor allem die Photovoltaik: Laut BDEW stieg die Solarstromerzeugung gegenüber dem Vorjahr um knapp ein Viertel. Grund sei der starke Zubau, der nun Wirkung zeige.
Aream-Portfolio: September bringt Erholung bei Wind, Einbußen bei PV
Im September produzierten die deutschen Windparks im aream-Portfolio 20 Prozent über Soll. „Endlich wieder Wind und gute Erträge, die trotzdem regional sehr unterschiedlich ausfielen“, kommentiert Lemcke-Braselmann. Über die ersten drei Quartale betrachtet, erreichten die Windanlagen allerdings nur rund 80 Prozent der geplanten Stromproduktion.
Photovoltaikanlagen aus dem gleichen Portfolio lagen im September bei einer Zielerreichung von 93 Prozent. Ursachen für das leichte Minus waren laut aream Abregelungen durch überdurchschnittliche Sonnenstunden sowie technische Ausfälle. In Italien verfehlten die Anlagen ihr Soll um elf Prozent - unter anderem wegen eines Transformatorschadens durch Blitzeinschlag und einem Komplettumbau. In Spanien verhinderten Abregelungen von rund 1.400 MWh eine bessere Performance, die Zielerreichung lag hier bei 81 Prozent.
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