Igneo schließt europäischen Infrastrukturfonds über Ziel bei 5,3 Mrd. Euro

Der Infrastruktur-Investmentmanager Igneo Infrastructure Partners hat seinen European Diversified Infrastructure Fund III (EDIF III) mit einem Gesamtvolumen von 5,3 Mrd. Euro final geschlossen. Die Mittelzusage liegt über der ursprünglich angestrebten Obergrenze.

Real Assets

04.12.2025 10:32 Uhr
Gregor Kurth, Partner & Niall Mills, Global Head von Igneo / © PrivateMarkets360 / Igneo Infrastructure Partners
Gregor Kurth, Partner & Niall Mills, Global Head von Igneo / © PrivateMarkets360 / Igneo Infrastructure Partners

Wie Igneo Infrastructure Partners, Teil der First Sentier Group, im Rahmen einer Pressemitteilung an PrivateMarkets360 mitteilte, wurde die vierte und letzte Fundraising-Runde für den EDIF III am 30. Oktober 2025 erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt erhielt der Fonds Kapitalzusagen von 60 institutionellen Investoren, darunter erstmals Anleger aus den USA, Taiwan und Singapur.

Starke Reinvestitionsquote und breite geografische Investorenbasis

Laut Igneo lag die Reinvestitionsquote bei 110 Prozent des zugesagten Kapitals bestehender Investoren aus den Vorgängerfonds. Rund 60% der Mittel stammen von europäischen Institutionen, weitere Beiträge kommen aus Asien, Australien und Kanada.

„Wir sind stolz darauf, dass wir dank der Stärke unseres Angebots unsere ersten Investoren aus den USA, Singapur und Taiwan in den europäischen Fonds begrüßen konnten und gleichzeitig weiterhin von der anhaltenden Unterstützung unserer Investorenbasis profitieren, was sich in unserer Wiederanlagequote von etwa 65% widerspiegelt“, sagte Niall Mills, Global Head von Igneo.

Investitionen in europäische Mid-Market-Infrastruktur

EDIF III investiert in nachhaltige, etablierte Infrastrukturprojekte im europäischen Mid-Market-Segment, insbesondere in den Bereichen Energie, Transport, Versorgungsunternehmen und Telekommunikation. Bisher wurden rund 90% der eingeworbenen Mittel in zehn Portfoliounternehmen investiert oder fest zugesagt. Dazu gehören unter anderem der portugiesische Mautstraßenbetreiber Auto-Estradas do Douro Litoral, die deutsche Biogasfirma DAH Group, der Glasfasernetzbetreiber Westconnect sowie der britische Waste-to-Energy-Spezialist enfinium.

Fokus auf Deutschland bleibt bestehen

„Wir bleiben dem Investitionsstandort Deutschland treu und sind von den Zukunftsaussichten und der dynamischen Investitionslandschaft des Landes überzeugt“, kommentierte Gregor Kurth, Partner bei Igneo. Die deutschen Portfoliounternehmen B+T Group, DAH Group und Westconnect machen zusammen etwa 29% des Nettoinventarwerts des Fonds aus.

Eine weitere Fondsauflage zur europäischen Strategie ist laut Igneo bereits in Vorbereitung.

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