Moonfare hat eine neue Anlagestrategie für die Bereiche Early- und Growth-Stage angekündigt, die sich gezielt auf den strukturellen Wandel durch künstliche Intelligenz konzentriert. Das Portfolio soll eine Mischung aus Primärinvestitionen in 8 bis 15 etablierte Venture- und Growth-Manager sowie einer korrespondierenden Anzahl von 8 bis 15 Co-Investments umfassen. Letztere werden über das bestehende General Partner-Netzwerk der Plattform erschlossen.
Fokus auf Diversifikation und Marktzugang
Die Strategie deckt neben KI auch angrenzende Sektoren wie Cybersicherheit, Fintech-Infrastruktur, Deep Tech und Next-Gen-Healthcare ab. Ein wesentliches Ziel ist es, die typischen Hürden für Privatanleger und Family Offices – darunter hohe Mindestzusagen und überzeichnete Fonds – zu umgehen. „KI ist kein Branchentrend, sondern ein struktureller Wandel, wie Unternehmen aufgebaut und skaliert werden“, betont Steffen Pauls, Gründer und Co-CEO von Moonfare, in einer Pressemitteilung an PrivateMarkets360. Der Zugang zu den am besten positionierten Managern sei jedoch nach wie vor stark limitiert.
Institutionelle Selektion und Portfolioaufbau
Die ersten Allokationen der neuen Strategie beinhalten bereits Zusagen an Technologiemanager mit Top-Quartile-Performance sowie eine Direktbeteiligung an einer Data-Intelligence-Plattform. Der Fokus liegt dabei auf einem disziplinierten Portfolioaufbau, der verschiedene Entwicklungsstadien abdeckt.
Pavel Ermoline, Head of Venture Capital and Direct Investing bei Moonfare, erläutert dazu: „Die Herausforderung ist nicht, das Thema zu identifizieren, sondern Zugang zu erhalten und ein diversifiziertes Portfolio aufzubauen.“ Die Strategie sei darauf ausgelegt, durch langjährige GP-Beziehungen Allokationen in institutioneller Qualität zu sichern. Das neue Angebot ist Teil der Expansion diskretionärer Mandate bei Moonfare und unterstreicht die Bemühungen der Plattform, den Zugang zu differenzierten Private-Market-Investments für anspruchsvolle Investoren zu professionalisieren.
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