Markteintritt in Finnland und technisches Setup
Die re:cap global investors ag hat den FP Lux European Battery Storage Fonds beim Erwerb des Projekts „Alapitkä“ beraten. Das in der finnischen Gemeinde Lapinlahti gelegene Vorhaben umfasst eine Leistung von 95 MW sowie eine Speicherkapazität von 220 MWh. Entwickelt wurde die Anlage von SMA Altenso in Kooperation mit Infinergies Finland Oy. Laut den der Redaktion vorliegenden Informationen übernimmt SMA Altenso den vollständigen EPC-Auftrag, wobei die Inbetriebnahme für das zweite Halbjahr 2027 avisiert ist. Zum Einsatz kommt dabei eine netzbildende Wechselrichtertechnologie, die gezielt zur Stabilisierung der finnischen Netzfrequenz beitragen soll.
Portfolio-Erweiterung und regionale Diversifizierung
Neben dem Engagement in Nordeuropa begleitete der Investmentberater kürzlich eine weitere Transaktion für den Fonds in Deutschland. In Freiberg (Sachsen) wurde ein BESS-Projekt mit 50 MW Leistung und 100 MWh Kapazität erworben, dessen Fertigstellung ebenfalls für das Jahr 2027 geplant ist. Den EPC-Part übernimmt hier be.storaged unter Einsatz von Sungrow-Technologie.
Diese Investitionsschritte folgen einer dedizierten Strategie, die auf ein breit gefächertes Portfolio in europäischen Kernmärkten abzielt. Die Assetklasse BESS gewinnt für institutionelle Investoren zunehmend an Bedeutung, da sie die notwendige Flexibilität für ein intermittierendes Energiesystem bereitstellt.
Fokus auf Netzstabilität und regulatorische Dynamik
Thomas Seibel, CEO der re:cap global investors ag, ordnet die jüngsten Akquisitionen ein: „Die anhaltenden Diskussionen um Netzentgelte in Deutschland unterstreichen die Bedeutung einer Diversifizierung der Investitionen über die europäischen Märkte hinweg. Daher konzentrieren wir uns weiterhin auf langfristige Investitionen in Batteriespeichersysteme, die die Netzstabilität und die Energiewende unterstützen.“
Die Investmentstrategie des FP Lux Fonds nutzt somit das Wachstumspotenzial von Speicherlösungen, um einerseits Erneuerbare Energien effizienter zu integrieren und andererseits durch die geografische Streuung auf unterschiedliche regulatorische Rahmenbedingungen in Europa zu reagieren.
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