Rasanter Anstieg der Assets under Management
Der FINMA-regulierte Asset Manager Stableton Financial AG verzeichnet weiterhin deutliche Zuflüsse von institutioneller Seite. Während das Erreichen der ersten 500 Millionen USD seit der Gründung im Jahr 2018 noch sieben Jahre in Anspruch nahm, konnte das Volumen innerhalb von nur 10 Monaten auf über 1 Milliarde USD verdoppelt werden. Dies teilte der Spezialist für Private-Market-Investments in einem aktuellen Pressestatement gegenüber unserer Redaktion mit. Mittlerweile bedient das Haus nach eigenen Angaben über 150 Banken, Wealth Manager und institutionelle Investoren weltweit.
Strukturwandel bei Tech-IPOs treibt Nachfrage
Ein wesentlicher Treiber für die Nachfrage ist die veränderte Wertschöpfungskette im Technologiesektor. Laut Angaben von Stableton gehen Technologieunternehmen heute im Durchschnitt erst 12 Jahre nach ihrer Gründung an die Börse, im Vergleich zu vier Jahren im Jahr 1999. Das Marktumfeld wird zudem von einer hohen Konzentration dominiert: Die Top 20 Unicorns weisen eine höhere Marktkapitalisierung auf als die unteren 155 Unternehmen des S&P 500 zusammen.
Um dieses Potenzial systematisch zu erschließen, bietet die Kernstrategie des Hauses einen indexbasierten Zugang. Die Portfoliokonstruktion bildet den Morningstar PitchBook Unicorn 20 Index physisch ab und investiert direkt oder über Secondary-Market-Transaktionen in die 20 wertvollsten privaten Technologieunternehmen. Dazu gehören derzeit unter anderem OpenAI, Anthropic und Databricks. Die Handelsvolumina bei den größten Unicorns auf dem Sekundärmarkt stiegen zuletzt um 72% im Jahresvergleich.
Fokus auf Liquidität und ELTIF-Struktur für Europa
Andreas Bezner, Co-Founder und CEO von Stableton, ordnet den Meilenstein in der offiziellen Aussendung ein: "Dass wir die Marke von 1 Milliarde US-Dollar überschritten haben, zeigt, dass unsere Investoren uns schon früh ihr Vertrauen geschenkt haben und dass diese Anlageklasse immer ausgereifter wird."
Konstantin Heiermann, Co-Founder und CFO, betont die historischen Eintrittsbarrieren der Anlageklasse: "Bei jedem Meeting kam man immer wieder auf dieselben vier Punkte zurück: hohe Gebühren, undurchsichtige Preisgestaltung, geringe Liquidität und eine Komplexität, die Investoren abschreckte." Durch die Adressierung dieser Ineffizienzen habe man den Markt richtig eingeschätzt.
Neben den bestehenden institutionellen Angeboten treibt der Asset Manager die internationale Expansion weiter voran. Für den europäischen Markt ist aktuell die Auflage eines ELTIFs geplant, um die Strategie über ein reguliertes Vehikel breiter zugänglich zu machen.
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